Blue Flower

Christian Spatzek feierte mit seinem "Jedermann" in Mauer einen unglaublichen Erfolg. Über 1000 Zuschauer kamen pro Wochenende (Fr-So), sodass für kommendes Jahr schon ein vierter Spieltag am Donnerstag überlegt wird. Am letzten Tag wollten noch 390 Personen das Stück sehen, da sich die ausgezeichnete Qualität der Aufführung in der Zwischenzeit in immer weitere Kreise herumgesprochen hat. Gerade in Mauer und Umgebung wohnen ja viele kulturinteressierte Menschen!

Im Gegensatz zur Salzburger Aufführung gab es in Mauer auch eine Pause, wo sich an den warmen Sommerabenden die Gäste mit Weindorfers Wein erfrischen konnten.

Sehen Sie hier zahlreiche Fotos von Mag. Christl Ayad!

Die seit 1994 bestehende Kulturinitiative RODAUN AKTIV („RA“) organisiert und unterstützt Kulturveranstaltungen in Rodaun und dessen Umfeld.

Die „RODAUN AKTIV-en“ sind einige engagierte Menschen, die sich mit ihren Erfahrungen und Kontakten ehrenamtlich einbringen.

Neue Mitglieder treten in die Fußstapfen der Gründergeneration, bringen frische Ideen ein und planen neben der Weiterführung bewährter Angebote auch neue Aktivitäten unter Nutzung der modernen Medien.

Auf sehr positives Echo fiel das erste Nachbarschaftstreffen des dialog.hotels vom Mai, das von den Nachbarn Am Spiegeln gemeinsam mit dem Dialog-Hotel organisiert wurde, und: es gibt eine Fortsetzung!

Wir möchten im Rahmen des "Demenzfreundlichen 23. Bezirks"  uns wieder beim Heurigen in Mauer treffen. Beim ersten Treffen im Juni ergaben sich nette Gespräche mit Betroffenen, Angehörigen und interessierten Besuchern.  Die Teilnehmer haben sich den neuen Termin schon vorgemerkt:

Donnerstag, den 22. September 2016  ab 16:30 Uhr

beim Heurigen Edelmoser,  1230 Wien, Maurer Lange Gasse 123

Erreichbar mit der Linie 60 A                                            

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Von unserem Ausgangspunkt, dem großen Waldparkplatz am Ende der Anton-Krieger-Gasse wenden wir uns, ein Stück Wald auf einem Pfad durchschreitend, geradeaus in die asphaltierte Straße „In der Klausen“, der wir nach links bis zu einem hölzernen Wegweiser mit der Aufschrift „Stadtwanderweg 6“ folgen. Hier verlassen wir die asphaltierte Klausenstraße auf einem Waldweg leicht ansteigend nach schräg links und erreichen nach kurzer Zeit ein Getreidefeld, von wo wir eine fulminante Aussicht auf die Rieden „In Rainen“ und „Himmel“ sowie auf den mächtigen Wehrturm vom Perchtoldsdorf genießen.

Bald erreichen wir, auf dem Waldweg rechter Hand weiter gehend, die Himmelswiese nahe einer  Informationstafel und wählen die links weiter führenden Pfadspuren, welche uns leicht ansteigend zu drei sehr ursprünglich gezimmerten Rastbänken führen. Wir haben Ausblick auf Perchtoldsdorf, das Wiener Becken, den Anninger und den großen Steinbruch, der sich knapp unterhalb des Gipfels des Bierhäuslberges befindet. Wir zweigen hier scharf links ab, gehen die Wiese geradeaus hinunter und treffen am Waldrand, gut erkennbar, auf einen tadellos ausgetretenen Pfad, der uns durch Wald zu einer entzückenden Wiesenfläche bringt. Wir folgen dem Pfad weiter zur nächsten Wiesenfläche, von der sich ein ausgezeichneter Rundblick auf die südlichen Bezirksteile Wiens und auf Perchtoldsdorf ergibt, bis wir auf einen gepflasterten Weg gelangen, dem wir kurz abwärts folgen. Nach einem linksseitig gelegenen Waldabschnitt und ummittelbar bei Erreichen eines Weingartens verlassen wir den gepflasterten Weg scharf nach links und gehen leicht ansteigend am Weingartenrand entlang hoch, bis wir, oben angelangt, in östlicher Richtung, also nach rechts,  weitermarschieren. Wir haben außergewöhnlich beeindruckenden Ausblick auf Rodaun, Perchtoldsdorf, den Anninger, das Wiener Becken, das Leithagebirge und den Eichkogel bei Mödling. Wir halten nun, stets am Rand der Weingärten verbleibend, auf das eingezäunte Areal des imposanten Wasserbehälters Liesing der 2. Wiener Hochquellenwasserleitung – erbaut in Jahre 1914 – zu, umgehen dieses, halten uns dabei weiter am Rand der Weingärten  und erreichen so, wir befinden uns mittlerweile im Bereich der Riede „In Sätzen“, in weiterer Folge den Kreuzungspunkt Rudolf-Waisenhorn-Gasse/Lindauergasse. Nun weiter durch die Lindauergasse. Bei unserer Wanderung durch das Siedlungsgebiet, welche beim Erreichen der Franz-Asenbauer-Gasse zu Ende sein wird, können wir die stilistische Entwicklung des Ein- und Mehrfamilienhauses in den letzten 100 Jahren studieren. Es geht weiter die Lindauergasse abwärts, wir erreichen bald die Maurer Lange Gasse, wo uns der Heurige Edlmoser auffällt, ein moderner Wiener Buschenschank, der mit einer über 100-jährigen Heurigentradition aufwarten kann und uns zur Rast einlädt, wenn uns der Buschen anzeigt, daß „ausgesteckt“ (geöffnet) ist. Nachdem wir uns vortrefflich mit Speis und Trank erfrischt haben setzen wir unseren Weg  durch die Kaserngasse fort,  bis wir zum Maurer Schubertpark mit dem Naturdenkmal einer bewundernswerten Winterlinde gelangen. Wir verlassen nun die Kaserngasse,  gehen durch die Rielgasse geradeaus weiter und treffen nach einiger Zeit auf die Franz-Asenbauer-Gasse. Hier befindet sich der Konvent der Ursulinen mit den verschiedenen  angeschlossenen Schulen für Mädchenerziehung (VS, NMS, AHS). Nun scharf links ab. Auf gepflastertem Weg, am Gelände des „Österreichischen Gebrauchshundesportverbandes HSC Wien West“ vorbeigehend, kommen wir zum „Bildstock für die gefallenen Winzer“, wo wir dieser Opfer des Krieges gedenken. Wir verlassen jetzt den gepflasterten Weg und wandern auf einer Wegschneise zwischen den Rieden „Roth Düren“ und „Leiten“ schräg rechts hoch, bis wir zur Wittgensteinstraße und zur Lainzer-Tiergarten-Mauer gelangen. Wir haben nun Gelegenheit einen Abstecher nach rechts zum nahe gelegenen Heurigen Wiltschko (Wittgensteinstraße 143), einem  Weinbaubetrieb der „modernen Art“, zu unternehmen, wenn „ausgesteckt“ ist. Hervorragend gestärkt kehren wir zu den Weingärten an der Straße zurück, gehen am oberen Weingartenrand weiter und erreichen bald die Riede „Kadoltzberg“. Wir haben eindrucksvollen Ausblick auf die Stadt Wien, den Hundsheimer Berg, das Leithagebirge und den Mödlinger Eichkogel. Ziemlich am Ende der Riede „Kadoltzberg“ zweigt rechts ein leicht zu übersehender Pfad ab, der uns zur Trasse der 2. Wiener Hochquellenwasserleitung führt, die durch weiße Marksteine gekennzeichnet ist. Wir folgen der Trasse nach links, bis wir einen durch seine Form charakteristischen Turm der Hochquellenwasserleitung erreichen. Jetzt schräg links abwärts zur „Minichlacke“, einem romantisch gelegenen Teich. Am Teich vorbei geht es hinunter zum Parkplatz am Ende der asphaltierten Maurer Lange Gasse. Wir überschreiten den Asphalt und gehen auf dem nach links führenden Waldweg weiter, dem wir in seiner Hauptrichtung einige Zeit folgen, bis wir zu einer ausgeprägten Y-Kreuzung gelangen. Wir wählen den rechten Ast und biegen unmittelbar danach scharf links ab, um auf einem Pfad hoch zur Wotrubakirche zu gelangen. Die Kirche auf dem Sankt-Georgen-Berg wurde 1974-1976 auf Initiative von Frau Dr. Margarethe Ottillinger, die ein Gelübde abgelegt hatte,  nach den Entwürfen des Bildhauers Fritz Wotruba und Plänen des Architekten Fritz Gerhard Mayr errichtet, besteht aus 152 rohen, asymmetrischen Betonblöcken und ist architektonisch einmalig. Wir wenden uns nun auf einem benachbarten Pfad in Richtung "Sterngarten“, den wir in kurzer Zeit erreichen. Der „Sterngarten Georgenberg“, mit anderen Worten das Freiluftplanetarium „Sterngarten“ bietet einen ansprechenden Rastplatz mit Aussicht auf den Steinbruch am Bierhäuslberg. Sowohl „Sterngarten“ als auch Wotrubakirche befinden sich im sogenannten „Ruinengelände Georgenberg“. Hier war ab Herbst 1938 eine im Krieg zerstörte und 1949 abgetragene Kaserne der Luftnachrichtentruppe (Fliegerfunktruppe) errichtet worden. Wir verlassen den „Sterngarten“ nach rechts,  um am Ende einer Betonmauer scharf links abzubiegen. Wir gelangen entlang dieser, schon etwas zugewachsenen und wohl einst zur Kaserne gehörenden, Betonmauer leicht abwärts zur Kreuzung Kalksburger Straße/Anton-Krieger-Gasse. Gleich haben wir auch den Ausgangspunkt unserer Wanderung erreicht, den Waldparkplatz, von wo wir zu einer ausgiebigen Heurigenpartie zu jenen Maurer Buschenschanken aufbrechen wollen, die momentan „ausgesteckt“ haben.

Gehzeit: etwa 2 Stunden