Der Donaustädter Künstler Erich Schopf präsentiert auf Einladung der neu gegründeten Chocofalla Galerie am 18.November 2021 um 18.30 seine einzigartigen Werke und stellt die von ihm entwickelte Kunstform vor.

Er sieht in seiner Bacteriographie eine Symbiose aus Kunst und Wissenschaft. Unsichtbares kann durch kundige Anordnung sichtbar gemacht werden und gezielt gestalterisch eingesetzt werden.

Alle Phänomene, die Erich Schopf während seiner bacteriographischen Forschungsarbeiten entdeckte, waren unter den Gegebenheiten der klassischen Bakteriologie verborgen geblieben. Bei der von ihm entwickelten Kunstrichtung hingegen haben Bakterien wie auf einer Bühne die Möglichkeit, ihre besonderen Fähigkeiten zu entwickeln. Der Künstler möchte mit den von ihm gesammelten und vorbehandelten „Bakterien-Ensembles” nicht nur nach seinen Vorstellungen malen. Vielmehr ist es sein Anliegen, die vielen „künstlerischen Talente” seiner auserkorenen Bakterien, die er im Laufe von vielen Jahren entdeckt und studiert hat, in die Gestaltung seiner Motive einfließen zu lassen. Das Gemälde wird regelrecht inszeniert und mit den richtigen Darstellern besetzt.

Der Malvorgang wird erst nach und nach sichtbar…

Die Entwicklung eines bacteriographischen Gemäldes auf einem speziell präparierten Untergrund funktioniert, wenn mit der aufgemalten Bakterienmasse ganz sparsam umgegangen wird. Anders gesagt: Nach dem Malvorgang darf man nicht mehr sehen als vorher. Die Bakterien vermehren sich nun Stunde für Stunde. Das Bild nimmt schrittweise Gestalt und Farbe an. Die Entwicklung ist im Regelfall nach zwei bis vier Tagen abgeschlossen. Anschließend wird das Bild konserviert. Dabei stirbt das Ensemble, die Farben bleiben in ihrer vollen Pracht erhalten. Das bacteriographische Werk kann dadurch wie ein klassisches Gemälde gehandhabt werden. Ein Bild mit quasi „unsichtbaren Farben“ zu malen erfordert umfangreiche Erfahrung. Die Dynamik der bacteriographischen Bildentwicklung schafft eine Verbindung zwischen bildender und darstellender Kunst. 

Mag. Barbara Jung, Psychologin, Genusstrainerin, Lebensmittelproduzentin und nun auch Galeristin beschäftigt sich seit geraumer Zeit wissenschaftlich mit der Genusstherapie, der Wirkung des Genusses auf den Organismus, erklärt den Unterschied zwischen Entspannen und Genießen. Mit der intensiven wissenschaftlichen Recherche zwischen den Nährstoffen, den Mikronährstoffen, dem Mikrobiom und der Psyche erkannte sie den Zusammenhang. Zu den Pflanzen, mit denen sie sich am meisten beschäftigt hat, zählt unweigerlich die ungeröstete Kakaobohne. Sie fing an diese 2012 in ihr Müsli hineinzugeben und wurde 2019 dazu motiviert den Schritt in die Lebensmittelproduktion zu wagen. Seit Mai 2021 hat sie in der Maurer Lange Gasse 59, 1230 Liesing ihr Geschäft mit dem kleinen Zaubergärtchen. Kunst und Kultur würde doch gut dazu passen, motivierte sie die hiesige Bezirkspolitik.

Kakao beinhaltet laut aktueller junger Wissenschaft Pyrrolochinolinchinon, kurz PQQ. PQQ kann vom Menschen nicht hergestellt werden. PQQ ist ein Mikronährstoff der neu entdeckt wurde. Mitochondrien brauchen, um für den Organismus ATP produzieren zu können, ebenfalls eine Nahrung. Diese Nahrung ist PQQ. PQQ wird von Bakterien in Pflanzen produziert. Und Kakao beinhaltet am meisten davon laut aktuellen Berichten. In der menschlichen Eizelle befindet sich die höchste Anzahl von Mitochondrien. So liefert die Eizelle durch die Mitochondrien die Kraft für die neu entstandene Zelle sich zu teilen. 

Nähere Informationen zu den Mitochondrien und PQQ finden Sie hier:

https://de.linkedin.com/pulse/pqq-sternenstaub-oder-neues-supervitamin-dr-stephan-barth 

Offizielle Chocofalla Galerieeröffnung, Thema: Träume findet am 29.11.2021, 18.30 statt.

An diesem Abend wirken folgende KünstlerInnen mit:

Erich Schopf – Bacteriographie und Bacterioästhetik – Symbiose zwischen Wissenschaft und Kunst

Cynthia Langthaler, Cyalartwork – Kunst & Handwerk, mit großem Herzen für Katzen und Hunde

Christine Aischa Ebner – Sozialanthropologin, Theologin und multi-kreative Träumerin auf Papier, Stoff und Leinwand

Nikola Katharina Trefalt „eNTiTy 33“ – Kunstpädagogin, die ihre künstlerische Ader so mit ihrer sozialen und unterstützenden Ader verbindet